Wenn es das Wetter zulässt, schwärmen die betreuten Kinder vom Laubegg aus um die Welt zu entdecken

Die Sonne wärmt die Hausdächer von Dättnau. Der Wald dampft von der Feuchtigkeit, die der Regen der letzten Nacht mit sich gebracht hat. Eine fröhliche Gruppe Kinder durchquert das Quartier und nähert sich dem Waldweg – Die Kinder der Betreuung Laubegg sind unterwegs. Ziel: der Dättnauer Weiher.  Objekt der Interessen: Kaulquappen – oder sind es vielleicht doch schon kleine Frösche?

Unterwegs gibt es allerlei zu entdecken. Sei es die Wasserpfütze, die so herrlich spritzt, wenn man hineinspringt, das Spinnennetz, deren glänzende Fäden über den ganzen Weg gespannt sind, zwitschernde Vögel im Baum, Käfer und Würmer auf dem Weg oder Gräser, Blumen und abgebrochene Äste, die gleich mitgenommen werden. Die Hosentaschen füllen sich mit Steinchen und leeren Schneckenhäuschen. Einige Kinder möchten gerne so schnell wie möglich vorwärtskommen. Wer ist zuerst beim nächsten Baum? Sie dürfen aber nur so weit alleine gehen, dass sie jederzeit jemanden von den BetreuerInnen sehen können.

 

In der Freizeit sind Ausflüge möglich

Insbesondere am Mittwoch und während der Schulferien, wenn keine Hausaufgaben anfallen, sind die Kinder von der Betreuung Laubegg unterwegs antreffen. So z.B. in der Badi oder im Wald beim bräteln. Im Technorama werden die Naturgesetze erprobt und im Winter wird auf dem Eisfeld balanciert. Auch die Spielplätze von Winterthur werden auf ihre Verschiedenartigkeit geprüft um nur einige Ausflugsziele zu nennen.

 

Keine Frösche, dafür ganz viel Ruhe

Nach besagtem, abwechslungsreichem Spaziergang endlich am Wasser angekommen, gibt es gar keine Kaulquappen und auch keine Frösche, aber das ist halb so schlimm. Denn schon nur auf den Steg zu steigen und dort auf dem Bauch liegend auf die Wasseroberfläche zu blicken, den Wasserläufern und Libellen zuzuschauen macht die Kinder ruhig und zufrieden. So tanken sie wieder Energie, um anschliessend nach einem kleinen Imbiss den Rückweg (jetzt mit dem Bus) wieder anzutreten.

 

Text: Simone Monney

Fotos: Manige Zare